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Meine Texte die zum Nachdenken und reflektieren anregen sollen. Die Texte müssen nicht MEINE Meinung vertreten, haben MICH allerdings inspiriert und mir so manches bewußter gemacht.
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Menschenrecht - Cannabis?
Nehmen wir an, unsere Gesellschaft wäre zu kontrollieren wie ein Gefängnis:Es nützte nichts, illegale Drogen blieben für jeden, der sie unbedingt will,zu haben. Der Beweis für die Übermacht Droge und die Ohnmacht derer, die sie aus der Welt schaffen wollen, ist in jeder Haftanstalt auf dem Schwarzmarkt zufinden.
Nehmen wir an, unsere Gesellschaft würde auf die Bekämpfung der illegalenDrogen verzichten. Sie wären alsbald, gepuscht durch große Konzerne von Ansehen, vergleichbar Reemtsma oder Merck, gesellschaftlich integriert wie Alkohol und Tabak.
Nehmen wir einmal gar nichts an und betrachten die traurige Realität. Die Doppelstrategie, Drogenhändler zu verfolgen und Drogenkonsumenten zu retten,ist global gescheitert: Es werden immer mehr Opfer, die nicht zu retten, und immer mehr Täter, die nicht zu fassen sind. Dennoch muß der Mittelweg im Prinzip beibehalten werden, wir haben keine andere Wahl, weil die Repressionallein ebensowenig Erlösung wie die Liberalisierung verspricht. Die Extremetaugen nur für Sonntagsreden.
Was wir in der Drogenpolitik brauchen, sind Kraft und Phantasie für einen neuen Mittelweg, der sich der sinnfälligen Argumente aus beiden gegensätzlichen Lagern bedient. Aus der Liberalisierungskampagne ist zu lernen: Die Dämonisierung von Drogen zu Legitimierung des gigantischen Verfolgungsapparats ist dummerhaft. Triumphieren muß in einer aufgeklärtenWelt die pharmakologische Logik.
Es ist eine Absurdität, daß eine Hanfpflanze auf dem Balkon zu den verteufelten Giften zählt, obwohl ihre Blätter nur leicht beschwingen können, während Psychopharmaka, die erstens eine viel potentere Wirkung auf Psyche und Persönlichkeit haben und zweitens das Risiko gräßlicher Nebenwirkungen, die gute Aura seelischer Heilmittel zieren.
Mehr noch an Absurdität: Im sensibelsten Test, den die Pharmakologie kennt, dem Test am werdenden Leben, zeigten sich durch das Zellgift Alkohol schreckliche Deformationen bis hin zu Hirnschäden, während Hasch-Babys wohlauf zur Welt kamen und Heroin-Babys immerhin noch wohlgeformt, wenn sie auch nach der Geburt einen körperlichen Entzug durchmachten. Auch wenn es die herrschende Meinung noch immer nicht glauben will, es ist wahr und vielfach bewiesen, schon durch die süchtigen Ärzte der zwanziger Jahre: Der Mensch kann mit allenmorphinhaltigen Produkten des Schlafmohns, selbst mit Heroin, alt werden. Dertagtägliche Junkie-Tod ist ein Tod durch Asozialität und nur insofern einDrogentod, da der verdreckte, gestreckte Stoff von der Straße nie richtig zudosieren ist.
Das Prinzip der Verteufelung funktioniert nur, wenn der Teufel stark stinkt. Fast alle Drogen haben aber, die legalen wie die illegalen, ihre wunderbarenSeiten, sie bescheren Glücksmomente, sie lindern Schmerzen, sie stimulierenWachträume, sie gewähren Beruhigung oder Beschleunigung der Empfindungen, siesind wahrhaft Mittel zur Bezauberung der Menschen.
Mit Kennerschaft im richtigen Moment (selten) und in der richtigen Dosierung(viel Effekt, kaum Schaden) gebraucht, könnte jede Drogen dem Starken einenMehrwert erbringen. Aber alle Drogen, die legalen wie die illegalen, haben ihreNachtseite, auch die selbstzerstörerischen Kräfte im Menschen zu bedienen. DerDämon ist sehr undämonisch in den Schwächen derjenigen zu finden, die einengehabten Genuß immer wieder haben müssen.
Dagegen hilf keine Polizei. Wogegen soll sie, kann sie helfen? Sie kämpft,unangefochten von rechts und links, mit einigem Erfolg gegen die Kombination vonAlkohol und Autofahren. Ansonsten hat sie gegen die Leitdroge unsererGesellschaft nichts auszurichten, es sei denn, ein Alkoholisierter erregtöffentliches Ärgernis. Warum nicht so auch mit Hasch und Heroin umgehen?
Die pharmakologische Logik drängt bei den Produkten der Hanfpflanze eineAchselzucken der Gelassenheit auf: Ja, warum eigentlich nicht? Bei denAbkömmlingen des Mohns ist die Sachlage anders: Ein Morphinist kann zwar miteiner besseren gesundheitlichen Prognose alt werden als ein Alkoholiker. Aberdie Bandbreite der Dosierung ist beim Alkohol nahezu idiotensicher, und deshalbeignet er sich, trotz seiner verheerenden Folgen bei Dauerkonsum, leider alsGesellschaftsdroge. Bei den Morphinen dagegen kann eine Nuance zuviel imMilligrammbereich den Tod bringen. Bei Kokain ist die Gefahr nicht ganz sodramatisch, aber dramatisch genug wie auch bei einer ganzen Reihe vonSpezialitäten aus der Retorte.
Ob ein freier Verkehr dieser Drogen eine breitere Todesspur nach sich ziehenwürde, als es die verbotenen Stoffe heutzutage tun, oder ob sich ganz imGegenteil in der Legalität sehr schnell durch Kommunikation eine bessereKennerschaft samt Qualitätskontrolle herausbilden würde, man wüßte es gern,aber wir können es nicht ausprobieren. Experimente nicht bloß derErwachsenengesellschaft, sondern auch mit Kindern verbieten sich von selbst.
Im übrigen paßt ein Freihandel mit Drogen, die nur eine sehr kleineSicherheitsmarke aufweisen, nicht zu einer Zivilisation, zu derenSelbstverständnis es gehören muß, gefährliche Chemikalien wie radioaktiveSubstanzen zu kontrollieren, auch wenn diese Kontrollen nicht immerfunktionieren. Daß sie bei den psychotopen Medikamenten so skandalös versagtenund eine halbe Million Menschen abhängig von Glückspillen wurden, hätte schonlängst eine halbe Million Fälle für den Staatsanwalt ergeben können, nichtgegen die armen Schlucker, aber gegen die Pusher in der Ärzteschaft, die Dealerin den Apotheken und vor allem gegen die ganz legalen Hersteller, die dengefährlichen Trend schon seit Jahren an ihren Bilanzen ablesen. Oder dochlieber nicht die Polizei einschalten?
Gibt es ein Menschenrecht auf Drogen? Und wenn es keins gäbe, es gibtMenschen, die es sich nehmen. Andererseits gehört es zu den gutenGepflogenheiten der Zivilisation, daß sie ein Sprungtuch mit der Feuerwehrschickt, wenn jemand vom Dach springen will. Wir schicken keines, wenn dieserJemand auf dem Sims im Hochparterre steht. Bis zu einem gewissen Grad muß jedeeinigermaßen freiheitliche Gesellschaft Selbstzerstörung durch Drogentolerieren. Wir sperren niemanden ein, um zu verhindern, daß er weiter zurFlasche greift. Es ist recht und billig, es ist human und an der Zeit, daßgenau dieses Prinzip ausgedehnt wird auf die Drogen, die verboten sind, abereben nicht aus der Welt.
Ja, Liberalisierung so weit, daß kein Mensch mehr mit Gefängnis bedrohtwird, nur weil er Drogen nimmt. Zwar sitzt nur deswegen schon heutzutage kaumeiner mehr, praktisch aber sitzen deswegen doch Tausende - de jure wegenBeschaffungskriminalität verurteilt. Diese Verbrechensform wurde um sogigantischer, je härter die Polizei durchgriff, denn um so teurer wurden dieillegalen Stoffe, und desto mehr Kriminalität kosteten sie. HerrschtenMarktpreise, dann wären die Schüsse Äitsch, die Nasen Schnee, die Züge MaryJane so billig, daß sie fast von der Sozialhilfe abfallen würden.
Dagegen hilft die Polizei. Sie ist auf dem Drogenmarkt ein prächtigerInterventionstrupp zur Preisgestaltung im Sinne der Volksgesundheit. Leider auchein Interventionstrupp, der die Profitraten in jene schwindelnde Höhe treibt,die das Geschäft mit den verbotenen Drogen so gefährlich attraktiv macht,koste es die Untergrund-Organisationen auch noch soviel kriminelle Energie. Soll- der Vorteil bleibe, daß die Endverbraucherpreise der verbotenen Drogenabschreckend hoch sind, - der Nachteil abgewendet werden, daß dennoch nichtabgeschreckte Konsumenten für ihren durch Verfolgung verteuerten SuchtstoffProstitution, Diebstahl, Raub, Totschlag begehen, - der Vorteil hinzukommen,daß den Verbrechersyndikaten die Kundschaft entzogen wird, muß ein legalerVerteilerring her: Wer sich als Süchtiger registrieren und kontrollieren läßt,bekommt die für ihn geeigneten Ersatzdrogen, die unsere etabliertePharmaindustrie sehr billig herzustellen weiß.
Darf denn eine Gesellschaft so dreist aus ZweckmäßigkeitserwägungenMenschen opfern? Wir haben nicht die Wahl, sie nicht zu opfern. An diehunderttausend sind bereits geopfert, sie wollen oder können sich nicht rettenlassen. Wir haben nur die Wahl, sie inhuman durch Verfolgung und Haft zu opfernoder humaner mit ihnen umzugehen durch das Angebot einer Entkriminalisierungihrer Sucht; noch humaner durch medizinische Betreuung; und noch humaner durchHilfe beim Ausstieg aus der Junkie-Szene und Milieuwechsel durch eine neueArbeit und eine neue Wohnung.
So geschieht es bereits in Nordrhein-Westfalen in sehr bescheidenen Anfängenund mit der Problematik der Selektion von einem aus einhundert, der in dassogenannte Methadonprogramm aufgenommen wurde. In Niedersachsen und in Hamburggibt es ähnliche Bemühungen in Einzelfällen. Das Saarland hat große Pläne,alles viel besser zu machen.
Liberalität gegenüber denjenigen, die aus der Asozialität herauskommen,kann durchaus kombiniert werden mit Härte gegen diejenigen, vor denen nichteinmal die eigen Großmutter, mithin niemand sicher ist, wenn sie den nächstenSchuß brauchen. Sofern Menschen unter dem Diktat ihrer Sucht ein Schlupflochhaben, diese Sucht zu befriedigen, ohne einen Nächsten zu schädigen, dann istes gerecht, den Schutz der Nächsten besser zu verteidigen, als dies bishergeschieht.
Aus achtenswerten humanitären Gründen wird gegenwärtig der Kleinhandelnicht stark verfolgt: Es sind schließlich die besseren armen Schlucker, dienicht klauen und nicht überfallen, sondern bloß ein bißchen dealen zurDeckung ihres Eigenbedarfs. Genau diese Leute sind aber ein dynamischer Faktorin der Verbreitung von Drogen. Sie stehen auch da, wo oft ihre eigenen Karrierenangefangen haben: auf dem Schulhof. Wer gegen den Ameisenhandel vorgeht, der zueinem gut Teil von Süchtigen betrieben wird, kratzt letztlich die Syndikate an.
Dennoch müssen wir realistisch sein: Die Polizei schafft es bestenfalls, diehydraköpfigen Organisationen so weit in Schach zu halten, daß sie im Dunkelnverbleiben und mit einiger Anstrengung bloß ihre Gelder, nicht aber ihr ganzesGewerbe weißwaschen können. Eine Gesellschaft, die sich von mafiosenGeschäftemachern nicht total untergraben lassen will, darf keineswegszimperlich sein: Sie muß die Vermögen von verurteilten Tätern einziehen, wenndiese nicht beweisen können, daß ihr Geld aus legalen Quellen stammt.Obendrauf gelegt werden muß ein Stück des Legalitätsprinzips. Agenten derPolizei, die sich in die illegalen Handelsgesellschaften einschleusen, könnennur dann (und auch nur ab und an) einen großen fang machen, wenn sie diekleinen Fische ziehen lassen und dieses von Rechts wegen auch dürfen.
Der Preis ist hoch, den ein Rechtsstaat zu zahlen hat, um eine Rechtsstaatbleiben zu können und nicht ein Tummelplatz für Geheimorganisationen zuwerden, deren Vermögen schon jetzt zum Kauf von Polizisten, Zöllnern,Staatsanwälten, Richtern, Politikern, ja ganzen Regierungen reicht und auchhierzulande immer dramatischer dahin drängt. Es gilt, eine ganze Gesellschaftgegen das rücksichtsloseste Profitstreben unserer Zeit zu verteidigen, auchwenn das nur sehr bedingt gelingen kann. Die ultrakapitalistische Energie, dieDrogen in alle Schichten der Bevölkerung drückt, greift deshalb so fatal, weildie Gesellschaft so viel Suchtpotential produziert.
Wir haben eine kollektive Verführung zum passiven Genuß. Wir haben diegesellschaftliche Illusion des käuflichen Glücks, da muß es, logo, derMegakonsument chemisch pur haben. Was mit Drogen erzeugt werden soll, ist dasGlück, das der Wirklichkeit fehlt.
Was Drogen künstlich zu befördern vermögen, das sind die Träume, diedurch die moderne Nüchternheit wegrationalisiert wurden. Die Produktion vonErsatzträumen durch Film und Fernsehen genügt offenbar nicht. Die Sucht geradenach Betäubungsmitteln verweist auf eine verbreitete Unfähigkeit, mit demSchmerz fertig zu werden, eine Gefahr vor allem für die Kinder der netten neuenWelt des Easy-going, wenn in der Pubertät das leidvolle Drama desErwachsenwerdens beginnt. Am wachsenden Drogenkonsum ist schließlich einewachsendes Potential an selbstzerstörerischen Kräften abzulesen. Es ist jawohl keine magische Verbindung, die zwischen den Individuen und der Weltbesteht, in der so viel Vernichtungspotential angehäuft ist, so vielZerstörung an der Natur und so viel Häßlichkeit in der Kultur wahrzunehmensind.
Der Kampf gegen Drogen, wenn er denn endlich ernstlich und ehrlich geführtwürde, ginge nicht gegen die Drogen. Nur ein zivilisatorischer Fortschritt, undnicht die Polizei, kann der gigantischen Herausforderung begegnen, die sich mitder wachsenden Freizügigkeit und Transparenz eingestellt hat: Alle Drogen derWelt sind und bleiben verfügbar, und pharmakologisches Raffinement fügtständig neue hinzu.
Dagegen hilft nur eine innere Abwehr, eine Gegenposition derÜberflußgesellschaft zu sich selbst. So etwas bildet sich in allererstenAnfängen heraus: Die Zigarette schmeckt dem Zeitgeist nicht mehr. Wie mitDonnerhall ist ein Problembewußtsein für die psychotropen Veränderungen aufKassenrezept da. Die Spielsucht und die Eßsucht werden nicht mehr verharmlost,die Workaholics sind ebenso wie die Sexmaniacs als krankhaft erkannt, währenddiese beiden Prototypen vor gar nicht langer Zeit zu den Erfolgsmenschenzählten.
Als die Gesellschaft sich in ihren Süchten noch gefiel, hatte dieAufspaltung in die guten (erlaubten) und die bösen (verbotenen) Drogen einenentlastenden Effekt für den Alkohol und den Tabak. Durch das harsche Verbot dernicht etablierten Drogen wurde besonders die heranwachsende Generation geradezuscharfgemacht, einen der wenigen noch in weiter Normlosigkeit verbliebenenNormbrüche zu begehen. Jugend darf und muß neugierig sein. Ein Ausflug mit demJoint in das Reich des Bösen bescherte ihr die Entdeckung, daß es auf Willkürberuht. Wie soll sie da alle anderen guten Gründe gegen das Zuknallen derPsyche, das Abdriften in chemische Traumwelten noch glauben? Durch dieKriminalisierung von Haschisch und Marihuana wird der Vertrauenskredit bei dernachfolgenden Generation permanent verspielt. Abgesehen davon sind die Dealervon harten und weichen Drogen oft dieselben, so daß sich die Übergängefließend vollziehen.
Nach dem epochalen Verfall von Autorität müssen Konzepte eine innereGlaubwürdigkeit besitzen, wenn sie allgemein ankommen sollen. Es ist und bleibtfür jeden halbwegs intelligenten und integren Menschen unglaubwürdig, daß einSchnapsfabrikant in seiner Villa sitzt und einer, der sich mit einem halbenPfund Grünem Türken erwischen ließ, deklassiert hinter Gittern.Haschzigaretten müssen ja nicht gleich im Tabakladen auftauchen, aber dieDelikte können für eine Übergangszeit aus der Verfolgung genommen werden,eine lange Sicherheitsphase, die genutzt wird, Propaganda gegen jeden blauenDunst zu machen, erst recht gegen den Rachenkratzer von Mary Jane.
Ebenso kann eine staatlich gewährte Substitution zu einer raffiniertenStrategie gegen harte Drogen werden. Jeder Süchtige taucht schließlich einmalam Tag an einer Stelle auf, wo man ihn mit seiner Ersatzdroge versorgt, aberzugleich immer wieder zu einem Leben ohne Drogen zu motivieren versuchen kann.Es ist eine Lehre aus der Vergangenheit, daß viele Junkies, wenn sie dennüberhaupt überleben, aus ihrer Sucht wie aus Kinderschuhen, ohne einespezielle Behandlung, allein durch Lebenserfahrung herauswachsen: Es sind mehr,als durch teure Entziehungskuren ernüchtern.
Praktisch sind die Chancen für einen Substituierten so schlecht nicht.Hauptsache, sein Überleben wird durch saubere Drogen besser gesichert, als daßDreck von der Straße den Tod programmiert.
posted by Jan @
10:25 PM
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Dienstag, Februar 18, 2003  |
Selbstmord während Web-Cam lief - 13 Menschen sahen zu
Brandon Vedas hat sich vor laufender Web-Cam das Leben genommen. In einem Chatraum trifft er sich mit 13 virtuellen Freunden. Er ist mit dem Nick 'Ripper' angemeldet. Als er prahlt, wie viele Drogen er hat, glaubt ihm das keiner. Erst als er ihnen die Wirkung erklärt und die Drogen vor die Web-Cam hält, glauben sie ihm es. Ein Pseudonym namens 'grphish' meinte, er soll doch eine Kapsel schlucken, gleich daraufhin fügte er hinzu, schluck doch 1000 Stück. In der Chatrunde unterhielten sie sich über alle möglichen Drogen.
Nebenbei schluckte Brandon immer wieder Pillen und trank hochprozentigen Rum. Einer fragte ihn noch: 'Du wirst nicht eine Überdosis nehmen, oder?'. Er soll ins Krankenhaus gehen um nicht zu sterben. Nach einiger Zeit merkten sie, dass er sich das Leben nehmen will. Seine Adresse herauszufinden war nicht möglich. Er nahm 80 Milligramm Methadon (Heroin-Ersatzdroge), 8 Milligramm Klonopin (Anti-Depressivum), 120 Milligramm Restoril (Betablocker) und 5 Gramm Cannabis, ein paar unbekannte Stoffe sowie Unmengen Rum.
Als er gestorben ist, brach Panik im Chatraum aus. Sie überlegten, wie die Polizei und der Notarzt ihn finden können. Er war der erste, der seinen Selbstmord im Internet live übertragen hat.
posted by Jan @
10:20 PM
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Kanadische Forscher haben herausgefunden, dass übermäßiger Marihuana-Konsum nicht unbedingt zu Dummheit führt. Jugendliche Ex-Kiffer sind ähnlich klug wie Altersgenossen, die keine Drogen nehmen.
Bewiesen ist, dass Langzeit-Kiffer mit der Zeit ihre Intelligenz verlieren, konsumieren sie aber mehrere Monate nichts mehr, 'regeneriert' sich die Intelligenz. Bei Gelegenheitskiffern war keine Intelligenzminderung festzustellen.
Die Forscher von der Carlton University in Ottawa untersuchten 70 Freiwillige von der Geburt bis zum Erwachsenenalter.
73 Prozent der Schweizer haben noch nie gekifft
Laut einer Umfrage einer Schweizer Zeitung wollen 73 Prozent der Befragten noch nie gekifft haben; sogar 90 % sind es bei den über 50-Jährigen. Nur gerade ein Prozent kifft regelmäßig, allerdings gaben sechs Prozent an, ab und zu einen Joint zu rauchen. Am meisten kiffen die Jugendlichen zwischen 15 und 20 Jahren. Nur rund 59 % gaben an, noch nie Cannabis oder Haschisch geraucht zu haben. Bei den 30 bis 49-Jährigen waren es 67 %.
Jugendliche tun es und berühmte deutsche Sport-Asse auch: Die Rede ist vom Kiffen
Dem Kanuten Christian Rickert wurde nach Februar diesen Jahres heute schon wieder mittels der A- und B-Probe nachgewiesen, dass er Cannabis konsumiert hat. Nun droht ihm sogar eine Strafe von 24 Monaten Sperre. Der DKV sieht sich gewzungen so hart durchzugreifen, da solche Drogeneskapaden unter deutschen Sportlern stetig zunehmen.
So wurden weitere berühmte Sportler auf Drogen untersucht - Das Ergebnis: Positiv
Neu Studie: Cannabis ist sechs Mal schädlicher als Tabak
Eine britische Studie hat jetzt herausgefunden, das das Rauchen von Cannabis sechs Mal schädlicher für die Lunge ist, als der Tabakkonsum. Drei Joints richten die gleichen Schaden an, wie eine ganze Packung Zigaretten.
Wer Cannbis noch zusätzlich mit Tabak mischt, der erhöht den negativen Effekt sogar noch.Das Teer in Cannabis beinhaltet 50 Prozent mehr Krebserregende Inhaltsstoffe als Tabak.
Das Inhalationsverfahren ist bei Cannabis ist außerdem bis zu vier Mal höher, als das bei Tabak, dadurch erreichen auch mehr schädliche Stoffe die Lunge.
Größte Einzelfund an Cannabis in Japan
In Japan wurde bei einem einzelnen Mann rund 180 Kilogramm Cannabis gefunden. Der Restaurantbesitzer hatte 5,5 Kilogramm Haschisch bei sich. Bei einer Wohnungsdurchsuche fanden Polizeibeamten weitere 177 Kilogramm der Droge.
Singapur: Studentin Julia droht der Galgen - wegen Drogenbesitz
Die deutsche Studentin Julia B. wurde in Singapur mit Drogen erwischt. Jetzt droht ihr die Todesstrafe. Nur ein Labortest der Droge kann noch Strafminderung bedeuten.
Sie landete im Gefängnis, weil sie 687 Gramm Drogen bei sich hatte. In Singapur gibt es ab 500 Gramm die Todesstrafe.
Ihre letzte Chance: Eine Analyse muss beweisen, dass in dem Drogenfund weniger als 500 Gramm an reinem Cannabis zu finden ist, sagte eine Sprecherin der Zentralen Rauschgiftbehörde in Singapur am Montag.
posted by Jan @
10:18 PM
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Soulseek wieder online
Die Börse die von Napster mit-begründer Nir Abel ins Leben gerufen wurde ist seit heute wieder online. Die Tauschbörse war seit dem 4.2.03 wegen einem Serverumzug offline
Zitat:
Es häufen sich Fälle von Internetnutzern, die sich beim Surfen, meist ohne es zu wollen, kleine Einwahlprogramme, sog. Dialer auf ihren Rechner herunterladen. Das Tückische daran: Viele der Dialer installieren sich unbemerkt als Standardverbindung ins Internet und nutzen dabei regelmäßig eine teure 0190-Nummer. Das böse Erwachen kommt dann mit der Telefonrechnung, hohe vier- oder gar fünfstellige Rechnungsbeträge sind keine Seltenheit.
Neuer Dialer-Trick: 'Virus-Update'
Nach Angaben der Zeitschrift 'PC-Spezial' haben die Dialer jetzt eine neue Masche gefunden, um sich auf verschiedenen Computern zu installieren.
Der Browser zeigt plötzlich eine Meldung, dass ein Virus auf der Festplatte entdeckt worden
posted by Jan @
10:05 PM
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Lotto-Schock: Nur 44.000 Euro für 6 Richtige
6, 12, 18, 24, 30, Zusatzzahl 36, also eine lupenreine Sechserreihe - das war das Resultat der Lotto-Ziehung vom Samstag. Hinzu kam die 4. Die Folge dessen kann sich jeder Tipper leicht ausrechnen: Viele Gewinner, niedriger Gewinn. Erschwerend hinzu kommt, dass die Sechserreihe auf dem Spielschein eine Diagonale bildet. Da viele Lottospieler bestimmte Zahlenkombinationen tippen, die auch Formen ergeben, gab es diesmal 69 Spieler, die sechs Richtige haben - das entspricht einem jeweiligen Gewinn von gerade einmal 44.000 Euro.
Wer sechs Zahlen und die Superzahl richtig getippt hat, hätte wahrscheinlich auch mehr erwartet: Elf Tipper müssen sich fünf Millionen Euro teilen.
Für fünf Richtige gibt es gar nur 90 Euro, da der Gewinn gleich auf 1.276 Lottospieler entfällt.
Das letzte Mal, das etwas ähnliches passierte, war am 4. Oktober 1997, als die gezogenen Zahlen ein U auf dem Tippschein ergaben. 124 richtige Sechser ergaben lediglich einen Gewinn von umgerechnet 27.600 Euro.
2002 war für einige das beste Jahr - 128 Lottomillionäre
Wie der Deutsche Lotto- und Totoblock in Magdeburg mitteilte, gab es im Jahr 2002 128 Lottomillionäre.
Amerikaner gewinnt 314 Millionen Dollar im Lotto
In Amerika gewann einer sage und schreibe 314,9 Millionen Dollar. Das ist der höchste Lottogewinn aller Zeiten. Der Gewinner stammt aus dem bitterarmen Bundesstaat West Virginia. Leider ist der Gewinner noch nicht bekannt. Die Chance auf so einen Lottogewinn stand diesesmal bei 1:120 Millionen
posted by Jan @
9:40 PM
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Kardinal fordert: Schwangere Neunjährige soll Kind austragen
Ein neunjähriges Mädchen aus Nicaragua war in Costa Rica vergewaltigt worden und wurde schwanger. Die Eltern des Kindes und auch das Mädchen selbst wollen das Baby abtreiben, doch das ist nicht so leicht. 'Wir wollen den Schwangerschaftsabbruch so schnell wie möglich, für ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden', sagte der Vater des vermeintlichen Opfers.
In Nicaragua darf nur abgetrieben werden, wenn die Schwangere vergewaltigt wurde, ihr Leben auf dem Spiel steht oder der Fötus schwer geschädigt ist. Laut Kardinal Miguel Obando y Bravo sehen Ärzte jedoch keine Probleme für die Neunjährige. Daher fordert er, dass das Mädchen nicht abtreibt. Sie aber beteuert: 'Ich will mein Spielzeug nicht mit anderen Kindern teilen.'
Die einzige Chance ist nun, dass die Vergewaltigung von Spezialisten nachgewiesen wird.
posted by Jan @
9:24 PM
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Lügen
»Ohne Lügen geht es nicht«
»Der Beste muss mitunter lügen. Zuweilen tut ers mit Vergnügen«, heißt es bei dem satirischen Dichter Wilhelm Busch. Wer beim Lügen stets ein schlechtes Gewissen hat, mag nun Entlastung finden bei Psychologen, Anthropologen und Neurobiologen. Sie erklären anhand neuer Forschungserkenntnisse: Lügen ist ein essenzieller Bestandteil unserer sozialen Intelligenz. Ja, die im Umgang mit Menschen notwendige Fähigkeit, die Lügen anderer zu erkennen, und die gleichzeitige Perfektionierung der eigenen können nach diesen Erkenntnissen sogar die Triebfeder für die stammesgeschichtliche Entwicklung dieser Intelligenz gewesen sein. Manche Experten sind auch der Auffassung, dass der Mensch die »Vergrößerung seines Gehirns im Endeffekt dem evolutionären Druck verdankt, immer raffinierter schwindeln zu müssen«, heißt es in einem Beitrag der neuesten Ausgabe des Magazins »Gehirn & Geist«. Neue Befunde der Gehirnforschung bestätigen jedenfalls, dass Lügen eine beachtliche intellektuelle Leistung ist. Untersuchungen Daniel Langlebens von der Pennsylvania School of Medicine (USA) mit Hilfe der funktionellen Magnetresonanztomographie (fMRT) haben gezeigt, dass sich die Aktivität in bestimmten Hirnbereichen immer dann signifikant erhöhte, wenn die Versuchspersonen logen. Besonders auffällig war der Aktivitätsanstieg im vorderen Gyrus cinguli und in der präfrontalen Großhirnrinde. Beide Bereiche bestimmen wesentlich mit, welche Gedächtnisinhalte letztlich ins Bewusstsein gelangen. Der erste Bereich steuert die Aufmerksamkeit und dient der Impulskontrolle. Im zweiten dagegen sitzt die hemmende Instanz des Gehirns. Langleben: »Offensichtlich muss man, um eine Lüge auszusprechen, etwas unterdrücken. Und dieses Etwas ist dann wohl die Wahrheit.« Jeder Verstoß gegen das 8. Gebot der Bibel verlangt also offenbar von den Neuronen eine vermehrte Anstrengung. Es liegt die Vermutung nahe, dass Aufrichtigkeit sozusagen der kognitive Normalzustand ist, stellt der Bericht fest.
»Die Wahrheit zu sagen ist moralisch überbewertet«
Insgesamt gesehen nimmt die Forschung der Lüge Stück für Stück ihren negativen Nimbus. Viele Anthropologen meinen, das so ausgeprägte menschliche Talent für subtile Finten und gerissene Betrügereien sei keineswegs eine bedauerliche Fähigkeit. »Die Wahrheit zu sagen ist moralisch überbewertet«, meint der Philosoph und Erziehungswissenschaftler David Nyberg von der University of New York. »Ohne Täuschung und Irreführung wäre unser komplexes Beziehungsleben völlig undenkbar.« Bei alle dem weiß die Forschung auch, dass Lügen vor allem dem persönlichen Profit und der Übervorteilung anderer dient, konstatiert der »Geist & Gehirn«-Beitrag. Die neue Kenntnis erteile auch kaum eine Absolution für Betrügereien mit krimineller Absicht - »die moralische Beurteilung des Lügners kann uns die Wissenschaft nicht abnehmen.« So werden denn auch in anderen Darstellungen der Lügenproblematik zusätzliche Aspekte verdeutlich - vor allem ethische, aber zum Teil auch praktische. Manche Texte verweisen zum Beispiel auf die so genannte Schadenslüge, mit der zwar keine kriminelle Absicht verbunden zu sein braucht, mit der aber ein anderer Mensch mehr als nur übervorteilt wird, nämlich geschädigt - wenn vielleicht auch nur immateriell.
»Das Dilemma der Nutzlüge«
Eine subtile Analyse in der neuesten Ausgabe der evangelischen Zeitschrift »Zeitzeichen« erwähnt auch die Nutzlüge - eine Lüge, die zum Nutzen eines anderen geschieht, aber durchaus nicht unproblematisch ist. Hier besteht nämlich auch die Gefahr, dass die Erwartung des anderen enttäuscht wird. Wenn er Wahrheit erwartet, soll man dem entsprechen oder sich ihm entziehen? Ärzte befinden sich Patienten gegenüber gelegentlich in einem solchen Dilemma. Auffassungen wie der von David Nyberg stellt sich der lapidare Befund des Katholischen Erwachsenen-Katechismus entgegen: »Wahrheit baut Gemeinschaft auf. Lüge zerstört sie«. Er könnte in diesem Kontext konkret die Frage aufwerfen, ob etwa das Miteinander in einer Familie oder einem Betrieb, einem Verein oder einer Sportmannschaft auch mit »Täuschung und Irreführung« funktionieren kann. Eine Äußerung des russischen Dichters Maxim Gorki fügt der Problematik Wahrheit und Lüge eine psychologische Dimension hinzu: »Die Lüge ist die Religion der Knechte und Herren, die Wahrheit ist die Gottheit der freien Menschen.«
posted by Jan @
9:05 PM
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hmm
posted by Jan @
7:28 PM
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